Donnerstag, 30. Juli 2015

Die Wege des Herrn

Ich wollte heute mit dem Zug von München nach Fulda fahren. Es sollte eine Fahrt mit Hindernissen werden.

In München ging es schon mit 15min Verspätung los. Dann wurde der Zug über Augsburg nach Nürnberg umgeleitet. Eine Brücke war wohl defekt. Insgesamt ca. eine dreiviertel Stunde Verspätung.

In Nürnberg kein Anschluß mehr.  Was ist die schnellste Verbindung  nach Fulda, fragte ich die Experten von der Bahn? Erst in knapp zwei Stunden. Ein Blick auf den Fahrplan zeigte, ich könnte in einer halben Stunde nach Würzburg weiterfahren. Dort gab es zwar auch keinen schnelleren Anschluß, aber ich sagte mir, zumindest geht es dann irgendwie weiter. Gedacht - getan. Nochmal eine knappe Stunde auf dem Bahnsteig warten - bei über 30 Grad.

Freitag, 3. Juli 2015

Erkundungen mit dem Pinsel

Als wir vor einigen Jahren ein schönes Wochenende am Bodensee verbrachten, lernte ich daß Sehen und Sehen zwei Dinge sind. Uns begleiteten gute Freunde. Eveline eine passionierte Hobbymalerin hatte wie so oft Pinsel, Aquarellfarben und Papier dabei. Und wie so oft war sie auf der Suche nach einem Motiv. Wir waren in einem Hafen und es wimmelte um uns herum wie in einem Ameisenhaufen. Unweit vom Kai in der Nähe von einem Eiskaffee hatte man einen schönen Blick auf die Schiffe an der Kaimauer und den Bodensee dahinter. Sie meinte "Ist doch hübsch hier" packte gemütlich den Klappstuhl, Farben, Pinsel und Papier aus. Los ging's!

Und wieder ist ein Tag vergangen - am Bodensee

Montag, 24. November 2014

Mamas Blaukraut

Zutaten
  • 1/2 Blaukrautkopf
  • 3 EL Apfelessessig
  • 4 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 großer Apfel
  • 1 normale Zwiebel
  • 3 TL Griebenschmalz
Zubereitungszeit
ca. 20 min

Zubereitung
Alles zusammen in die Pfanne geben. Auf mittlerer bis kleiner Hitze schmoren lassen. Alle 5 min wenden und einen kleinen Schluck Wasser aufgießen, damit das Kraut nicht anbrennt und gleichmäßig gar wird.  Nach ca. 45 min sollte das Blaukraut fertig sein. Es sollte noch Biss haben. Das kraftlos matschige Blaukraut von Großküchen will keiner wirklich essen.

Nochmal abschmecken. Mit Salz, Essig oder Zucker kann man immer noch nachwürzen. Aber Vorsicht! Schnell ist die ganze Arbeit ruiniert.

Sonntag, 14. September 2014

Himmlisches Rauschen

Jeder der schon mal am Meer war, liebt es: das Meeresrauschen.

In diesem Urlaub wohnten wir nur ca. 150m vom Strand entfernt.  Von einer gut gelegenen Terasse der Wohnung hatten ich einen wunderbaren Blick auf's Meer. Sah wie die Wellen der Brandung hereinbrachen.  Aber das wichtigste: Ich hörte sie.

Ich hörte sie ständig: beim Frühstücken, beim Zähneputzen, beim Weg zum Auto, beim Würfelspielen, beim Sonnenuntergang, wenn der Mond am Abendhimmel stand, wenn ich im Bett lag. Ein Rauschen das alles durchdrang. Eine Melodie des Meeres die mich ständig begleitete. Aber wird man dieser Dauerbeschallung nicht irgendwann überdrüssig? Nein, im Gegenteil:  Es ist himmlisch. Ich bin süchtig danach. Das wurde mir aber erst heute so richtig klar.

Samstag, 6. September 2014

Hunderttausend Perlen

Heute Vormittag ließ sich die Sonne nicht blicken. Dicke Wolken trieben heran. Es fing an, leicht zu regnen. Mein Bad im Meer mußte ich wohl verschieben. Aber vielleicht war es nur ein kurzer Schauer? Leider ging es nun erst so richtig los. Selbst auf der Terasse konnte man nicht mehr sitzen ohne eine Extradusche abzubekommen.
Gerade als ich die Terassentür schließen will, höre ich einige Stimmen vom Meer, die ausgelassen lachten. Vom Meer? Was machen die da eigentlich? Was gibt es lustiges an einem Regenschauer? Die Antwort war simpel: Drei junge Damen badeten im Meer und hatten offenbar einen riesen Spaß dabei. 

Mittwoch, 3. September 2014

Das unendliche Spiel

Nun bin ich wieder am Meer. Endlich! Und es ist wie immer dieses große,  gewaltige, aber auch zärtliche, unfaßbare Etwas. 

Es streichelt meine Füße, kühlt die Waden. Kraftvoll kommen die Wellen an, brechen sich, werfen mich fast um, werden klein und kleiner. Radieren die Spuren meiner Füße aus. 

Sonntag, 8. Juni 2014

Erdbeer Frischkäse Kuchen

Zutaten
  • 200g Löffelbiskuites
  • 100g gehackte Mandeln
  • 100g Butter oder 5 EL Milch (Milch macht den Boden kalorienärmer)
  • 200g Frischkäse
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Zitronen
  • 1 Päckchen Zitronengötterspeise
  • 1/8l Wasser + 2 EL Zucker (für die Götterspeise)
  • 150g Zucker
  • 2 Becher Schlagsahne (a 200ml)
  • Deko aus Zucker oder Schoko wenn gewünscht
Zubereitungszeit: ca. 45 min


Der Boden
  • Rand der Kuchenform einfetten und mit Streifen aus Backpapier bekleben. Das ist wichtig, damit wir später den Kuchen gut aus der Form bekommen.
  • Löffelbiskuits mit Nudelholz pulverisieren. Das macht man am besten in der Verkaufsfolie der Biskuits. Nicht übertreiben, wenn es noch etwas bröckellich ist, geht es auch. Falls die Plastifolie gleich platzt einfach einen Gefrierbeutel nehmen. Der geht super. Oder einfach in der Backschüssel pulverisieren - ist etwas mühsamer.
  • wer möchte, kann sich für die spätere Dekoration 3 EL von den zerstoßenen Löffelbiskuits aufheben
  • zerdrückte Löffelbiskuits und gehackte Mandeln vermischen
  • entscheiden ob man den Boden mit Milch oder mit Butter verfestigen will
  • Variante mit Butter: Butter verflüssigen (nicht braten!)
  • Milch oder Butter mit Löffelbiskuits und den gehackten Mandeln vermischen
  • Masse in die Kuchenform geben. Dort gleichmäßig verteilen und leicht andrücken. Man sollte dabei bedenken, je fester man andrückt, um so fester ist dann der Boden auch beim Essen. Ziel ist einerseits, daß der Kuchenboden locker ist und anderseits sollte er stabil genug sein, um das Tortenstück bequem mit dem Tortenheber transportieren zu können.
Die Füllung
  • Erdbeeren putzen und abtropfen lassen
  • Zitronen auspressen
  • Den Saft zusammen mit dem Frischkäse, dem Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker in einer Schüssel gut verrühren
  • Die Götterspeise mit dem Wasser, den 2 EL Zucker in einem Topf geben. Bei mittlerer Hitze immer wieder rühren bis sich alles aufgelöst hat und die Flüssigkeit vollkommen klar ist. Sie sollte nicht kochen. 
  • Die Götterspeise etwas abkühlen lassen (wenn's schnell gehen soll im Wasserbad) bis man problemlos mit dem Finger hinlangen kann
  • Mit der restlichen Füllungsmasse vermischen und ca. 15 min in den Kühlschrank stellen.
  • Die Schlagsahne mit 1 Päckchen Vanillezucker steif schlagen und ebenfalls in den Kühlschrank stellen.
  • Dann die Masse mit der Schlagsahne mischen indem man diese unterhebt
  • Die Erdbeeren zerkleinern und ebenfalls in der Füllung unterheben
  • Die fertige Füllung in die Kuchenform geben und schön glattstreichen
  • Kuchen ca. 3 Stunden in den Kühlschrank stellen
Vom Kühlschrank auf den Tisch
  • Dann mit dem Messer vorsichtig zwischen Backpapier und der Kuchenform schneiden
  • Die Springform vorsichtig entfernen, so daß das Backpapier noch an dem Kuchen kleben bleibt
  • Backpapier vorsichtig vom Kuchen abziehen, damit dieser den perfekten Rand erhält
  • nun dekorieren falls gewünscht, z.B. mit dem Sieb die zurückbehaltenen Brösel der Löffekbiskuits über den Kuchen streuen
  • Kuchen möglichst kurz vorm Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen, sonst wird das ganze eine ziemlich wacklige Angelegenheit